Ob Legehennen, Puten oder Mastschweine - Tiere in der industriellen Fleischproduktion leiden unter oft katastrophalen Haltungsbedingungen, die dem Verbraucher meist verborgen bleiben. Nur selten gelangt authentisches Bildmaterial aus Mast- und Zuchtbetrieben an die Öffentlichkeit, nur selten erfahren Verbraucher, woher ihr Schnitzel wirklich stammt, unter welchen Umständen es produziert wurde. Ein angerierter Filmemacher des Deutschen Tierschutzbüros erstellt im Auftrag von Tierschutzorganisationen Bildaufnahmen in der deutschen Massentierhaltung. Natürlich ohne das Wissen der betroffenen Mäster und Züchter. Der Kameramann arbeitet im Verborgenen, dringt meist nachts in Ställe ein, filmt Zustände, die auch Agrarlobbyisten nicht schön reden können: Sterberaten im Schweinestall, Kannibalismus bei Legehennen, drangvolle Enge in Putenställen, totgetrampelte, erstickte Tiere, gestresste Vierbeiner, die meist erst am Tag ihrer Schlachtung zum ersten Mal das Tageslicht sehen. Fünf Legehennen vegetieren auf engstem Raum in einem genormten Drahtkäfig vor sich hin. 6.000 schlachtreife Puten fristen ein eher elendes Dasein in drangvoller Enge und Mastschweine wachsen auf in bestialischem Gestank und absoluter Dunkelheit. Alltag in der Massentierhaltung.
In einem 20-minütigen Radio-Interview ließ sich der Filmemacher in die Karten schauen.
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