Computer statt Tierversuche
Jahr für Jahr werden an medizinischen und bio-logischen Fakultäten in aller Welt Tiere getötet, um ihre Baupläne und Organfunktionen zu studieren. Dabei wird den Studenten längst bekanntes Wissen vermittelt. Tierverbrauchsfreie Lehrmethoden wie Computermodelle stehen in großer Anzahl zur Verfügung, werden aber größtenteils immer noch nicht eingesetzt. In der Ukraine ist man diesen modernen Lehrmitteln gegenüber sehr aufgeschlossen. Doch während es vielen deutschen Hochschullehrern am Willen zur Reform fehlt, mangelt es den ukrainischen Hochschulen vor allem an den Finanzmitteln. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte will an zwei Hochschulen in der ostukrainischen Stadt Charkow vier studentische Kurse mit Computern und anderen Alternativen ausstatten und so pro Jahr mindestens 1.200 Tiere retten. Das Projekt soll auch als Signal an Hochschullehrer in Deutschland dienen, endlich die Zeichen der Zeit zu erkennen und auf eine tierfreundliche Unterrichtsgestaltung umzustellen. Prominente Unterstützerin des Projektes ist Ruslana. Die Musikerin und seit März 2006 auch Abgeordnete im ukrainischen Parlament erlang internationale Berühmtheit durch ihren Sieg beim Eurovision Song Contest 2004. Sie engagiert sich in diversen Wohltätigkeitsprojekten, insbesondere gegen Menschenhandel und für Tschernobylgeschädigte Kinder (aktuelles Projekt mit Peter Maffay „Begegnungen – Eine Allianz für Kinder“) und nun ist sie Schirmherrin des Projektes „Computer statt Tierversuche“ des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Die Videodokumentation hat eine Spieldauer von ca. 7 Minuten. Die FSK-Freigabe liegt bei "ab 12 Jahren".
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